Wie wähle ich den besten tragbaren Wasserfilter für mich?

Eine Frage, die wir oft gestellt bekommen ist: „Warum sollte ich gerade Euer Produkt kaufen?“. Wir lieben diese Frage, denn sie gibt uns die Möglichkeit, unseren potenziellen Kunden Dinge im Detail zu erklären. Die Konsequenzen, die entstehen, wenn du verschmutztes Wasser trinkst, können weitreichend, wenn nicht sogar lebensbedrohend sein. 

Der erste Aspekt, den du in Betracht ziehen solltest, wenn du dich für einen tragbaren Wasserfilter entscheidest, ist die SICHERHEIT. Die folgenden Informationen können die helfen, die sicherste Wahl zu treffen. 

Du kannst natürlich immer einen Wasserkontrolltest mit dabeihaben, wenn du unterwegs, wandern, trekken oder auf Reisen bist. Aber du kannst nie mit Sicherheit sagen, was sich wirklich in deinem Trinkwasser befindet.

Das Problem: Bakterien, Protozoen (Zysten) und Viren sind nicht sichtbar! Die sicherste Annahme, die du treffen kannst, ist jene: In einer unbekannten Wasserquelle (Bach, Fluss, See, Leitungswasser im Ausland) kann sich jede dieser unsichtbaren Feinde befinden.

Am Markt gibt es unzählige Produkte, die behaupten, Wasser zu filtern und zu reinigen, um aus Schmutzwasser auch Trinkwasser zu machen. Die verängstigende Wahrheit dabei ist, dass dieser Markt in Wahrheit nicht reguliert ist. Hersteller können vielfältige Behauptungen über ihre Produkte machen, denn sie müssen ihre Produkte nicht einmal testen lassen! 

Um sicher zu stellen, dass du diesen Behauptungen nicht auf den Leim gehst und eine informierte Entscheidung triffst, findest du hier 6 essenzielle Fragen, die du stellen solltest. Wir haben sogar die richtigen Antworten für dich parat. 

1) Was ist der Unterschied zwischen einem tragbaren Ultrafilter und einem tragbaren Wasserfilter? Ein tragbarer Ultrafilter entfernt, tötet oder deaktiviert alle Arten von Mikroorganismen, die Krankheiten hervorrufen können, wie Bakterien, Viren und Zysten. Ein tragbarer Wasserfilter entfernt Bakterien und Protozoen, aber keine Viren, da diese um einiges kleiner sind und bei üblichen Wasserfiltern nicht gefiltert werden. Conclusio: Krankheiten können übertragen werden 2) Welche Standards benötigen Hersteller, um ein Produkt als Ultrafilter oder als Wasserfilter verkaufen zu dürfen?  Keine. Es gibt keine Vorgaben, die jemanden untersagen, aus einer alten Socke, einen Wasserfilter zu bauen. Die Industrie der „tragbaren Wasserfilter“ ist tatsächlich unreguliert. Somit findest du viele geschönte und irreführende Aussagen, die nicht korrekt sind. 3) Auf welche Dinge sollten Konsumenten beim Kauf eines tragbaren Wasserfilters achten?  Die wichtigste Sache, auf die du schauen solltest, sind glaubhafte Testungen. Jedes Produkt eines Sortiments sollte auf gewisse Standards getestet worden sein. Die Testzertifikate sollten immer auf der Website der Hersteller abrufbar sein. Wenn die Produkte eines Unternehmens getestet wurden, dann sollten diese Ergebnisse veröffentlicht sein. 4) Welche Standards sind für eine Testung geeignet?  Und hier liegt die Crux begraben. Das hier folgende Wissen gibt dir Sicherheit. Warnung! Wenn du noch nicht gelangweilt bist, dann solltest Du kurz tief einatmen und weiterlesen! Das EPA Protokoll (Environmental Protection Agency) wurde im Jahr 1987 geschrieben, um mikrobiologische Tests an Wasserreinigern zu standardisieren. Dies ist der Goldstandard. Dieser determiniert, welche Inhalte wie Viren, Bakterien oder Zysten aus Wasser reduziert werden müssen, um daraus sicheres Trinkwasser zu erhalten. Eine weitere Organisation, die sich mit „Trinkwasserstandards“ beschäftigt ist, die NSF (National Sanitation Foundation), die ihre eigene Empfehlung im NSF P231 Protokoll abgibt. Dieses Protokoll basiert auf den original EPA Guidelines und wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet. Die erlaubt es neue Technologien und Organismen auszutesten. Das komplette NSF P231 Protokoll testet wie folgt: Es werden zwei verschieden Wasserproben über einen Zeitraum von 11 Tagen (oder der Lebensdauer des Filters, je nachdem welches zuerst endet) getestet. An den ersten sechs Tagen wird der Filter einer generellen Wassertestung (Typ 1) unterzogen. Hier werden dotierte Trinkwasserleitungsproben getestet, um zu sehen, wie der Filter mit Viren oder Bakterien im Leitungswasser umgeht. Diese Testung sollte für keinen Filter eine große Hürde darstellen. Die richtige Challenge folgt dann in den nächsten fünf Tagen, dann, wenn Typ 1 Wasser durch ein Typ 3 Wasser ersetzt wird. Das Typ 3 Wasser ist schmutzig, kalt, Ph angepasst, beinhaltet gelöste feste und organische Bestandteile und natürlich Viren und Bakterien! Dieser Test simuliert das Worst Case Scenario, es handelt sich praktisch um Abwasser.  Wenn dein Wasserfilter diesen Test bestanden hat, dann kannst du getrost überall auf der Welt dein eigenes Wasser filtern und sicheres Wasser trinken. Beunruhigend dabei ist, dass die meisten Wasserfilter, die du in Geschäften kaufen kannst, den zweiten Teil der NSF P231 Testung nicht bestehen. Viele dieser Filter würden einen Einsatz in einem Entwicklungsland oder nach einem Notfall, wo du nur stark verschmutztes und kontaminiertes Wasser vorfindest, nicht bestehen. Also schau genau, wenn du dir einen tragbaren Wasserfilter zulegst. Anbieter, die sich auch NSF42&53 stützen, haben nicht die komplette Testung hinter sich. Diese Tests beinhalten nur Wasserproben aus Wohngebieten, hier wurde immer nur Leitungswasser zur Testung herangezogen. Diese Filter werden keine Bakterien und Viren eliminieren. Die einzig wahre Testung, die für einen tragbaren Filter relevant ist, ist der NSF P231 Standard, der sehr schwer zu bestehen ist. Wenn bei deinem Anbieter dieser Standard nicht genannt wird, dann hinterfrage bitte, warum dies so ist.

5) Welchen Labortests kannst du bedenkenlos vertrauen? 

Test sollten immer von einem unabhängigen externen Labor durchgeführt werden. Das Labor sollte ISO 17025 akkreditiert sein. Hier einige Labors, die diese Kriterien erfüllen und die auch viel Erfahrung bei der Testung von Trinkwasser mitbringen: 

  • NSF (National Sanitation foundation) Ann Arbor, Michigan, USA
  • BCS (Biological Consulting Services) Gainesville, Florida, USA 
  • Biovir Laboratories California, USA 
  • WQA (Water Quality Association) Illinois, USA
  • SGS Worldwide Locations
  • Mehrere Labors an Universitäten weltweit (mit relevanten Fakultäten) 

6) Was ist noch zu beachten, wenn es um die Sicherheit eines tragbaren Wasserfilters geht? 

Mittlerweile weißt du, dass Ultrafilter auch wirklich Viren zusätzlich zu Bakterien und Zysten eliminiert. Es gibt allgemein zwei Methoden, um Wasser zu filtern. 

Eine Methode verwendet Hohlfasermembranen, die wie eine physische Barriere agieren. Die weitere Methode verwendet dazu noch ein Element, das auch chemisch mit dem Wasser reagiert. 

Hohlfasermembrane: Die Größe der Poren (Löcher) in Hohlfasermembranen ist hier immens wichtig. Diese Poren müssen kleiner sein als die Bestandteile, die zu blockieren sind. Die meisten Wasserfilter verwenden eine Porengröße von 0,1 bis 0,2 Mikron (100 oder 200 Nanometer). Bei dieser Porengröße werden sicher Protozoen und Bakterien eliminiert. Viren sind jedoch viel kleiner. Einige wasserbasierte Viren sind kleiner als 0,02 Mikron (20 Nanometer). 

Die Membranen, die wir bei unseren LifeSaver® Ultrafiltern verwenden haben eine Porengröße von ca. 15 Nanometern oder 0,015 Mikron. Sie sind also wie eine Bespannung eines Tennisschlägers, Regen (Wassermoleküle) können durchdringen, aber Tennisbälle (die kleinsten wasserbasierten Viren) prallen daran ab.

Das Schöne daran ist: Sobald die Membran in Verwendung ist, beginnen die Poren zu blockieren. Manchmal wird auch jede einzelne Pore der Membran blockiert. Obwohl die natürlich für den User einen Nachteil darstellt (er muss die Membran ja wechseln), ist es eigentlich ein großer Vorteil. Denn es ist ein sichtbares Zeichen, dass unser Produkt nicht mehr funktioniert. Deshalb kannst du von einem LifeSaver® Produkt auch kein gefährliches Wasser mehr trinken, wenn dieses nicht mehr durch den Filter dringt. FAILSAFE sozusagen! 

Adsorptive Technologie: Erinnerst du dich an die zweite Methode, die wir genannt haben, um Wasser zu reinigen? Einige Wasserfilter beruhen auf dieser Methode. Sie nutzen Elemente, die eine chemische Reaktion im verschmutzten Wasser hervorrufen. Diese Elemente lassen eine Anziehung entstehen, ähnlich der elektrischen Spannung (aufgeladene Haare an einem Luftballon etc..).

Während das Wasser durch den Reiniger fließt, werden Schmutzstoffe an dieses Element gezogen und bleiben daran haften. Nur sauberes Wasser fließt weiter. Diese Methode ist von kurzfristigem Vorteil.  Die Anziehungskraft kann rasch ihre Wirkung verlieren, wird weniger effektiv, vor allem dann, wenn trübes oder diffuses Wasser gereinigt werden muss. Produkte, die diese Technologie anwenden, würden sich mit der TYP 3 Testung (wie oben beschrieben) eher schwertun. Gerade wegen dieser Kurzfristigkeit wird hier oft nur ein Test mit einem Liter Wasser durchgeführt.

Zieht das adsorptive Elemente im Laufe der Zeit keine Schadstoffe mehr an, dann kann dies auch richtig gefährlich werden. Denn es gibt bei diesen Reinigern keine weitere physische Barriere. Und wie kann der Endverbraucher erkennen, wann der Zeitpunkt zum Austausch des Elements gekommen ist?

Einige Produzenten garantieren aus diesem Grund oft nur eine Filtermenge von 100 Litern. Deshalb schlagen sie auch vor, das verwendete Element alle paar Monate automatisch auszutauschen. Nicht sehr praktisch!

Produkte, die die adsorptive Reaktion im Einsatz haben, sind nicht sehr lange effektiv. Der Endverbraucher erkennt selbst nicht, wann die Wirkung nachlässt oder erlischt.

LifeSaver® Produkte reinigen Wasser mit Hohlfasermebranen, die im Eventualfall blockieren und den Verbraucher schützen. 

IN CONCLUSIO

Unsere Produkte wurden ursprünglich gerade für Menschen entwickelt, die in Entwicklungsländern leben oder nach Katastrophen sehr verwundbar sind. Deshalb mussten wir gewährleisten, dass unsere Ultrafilter angeborene Charakteristiken beinhalten:

·         Sie müssen tragbar sein

·         Sie bedürfen keiner Chemie oder elektrischen Strom

·         Sie eliminieren alle Typen an Mikroorganismen (inklusive Viren)

·         Sie müssen FAILSAFE sein (lassen niemals unsicheres Wasser durch)

Gerade die beiden letzten genannten Punkte erfüllen uns mit Stolz. Mit einem LifeSaver® Produkt hast du den sichersten Wasserreiniger in Händen, den du finden kannst.

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